Welche Daten UNI-fied hält, wo und wie lange.

Oben die Kurzfassung, darunter die formelle Datenschutzerklärung. Wo ein Punkt eine Grenze hat, steht sie dabei.

Dein Hochschul-Passwort wird nirgends aufgeschrieben

Wohin es geht, hängt von der Plattform ab. In den Apps für iOS und Android liegt es im Schlüsselspeicher des Systems und geht nur von deinem Gerät an deine Hochschule. Unsere Server erreicht es nie. Im Browser wird es mit jeder Anfrage an unseren Server geschickt und direkt an deine Hochschule weitergereicht. Mehrere Moodle-Funktionen bedienen die Seite deiner Hochschule so, wie es ein Browser tut, und müssen das Passwort dafür erneut vorlegen. Für Moodle hält der Server es deshalb zusätzlich im Arbeitsspeicher, solange deine Sitzung offen ist. Darüber hinaus wird es nicht aufbewahrt.

Apps für iOS und Android: erreicht unsere Server nie.

  • Nie in einer Datenbank.
  • Nie in einer Logzeile.

Browser, Moodle: nur für die Sitzung im Arbeitsspeicher, höchstens 24 Stunden. Gelöscht, sobald der Serverprozess neu startet.

Auf unserem Server

Was das Backend hält, während du die App nutzt.

Auf deinem Gerät

Was lokal verarbeitet oder gespeichert wird.

Tracking und Diagnose

  • Was gemessen wird und was nicht.

KI-Funktionen

Aus, bis du zustimmst, und wohin die Daten gehen, wenn sie laufen.

Was andere sehen

Dein öffentlicher Name, deine Beiträge und dein Feedback.

Web-Schriften

Eine frühere Anfrage an Google und wie sie entfernt wurde.

Das Moodle-Token liegt nur im Arbeitsspeicher

Bei Anfragen, die über unseren Server laufen, müssen wir uns dadurch nicht alle paar Minuten neu bei deiner Hochschule anmelden. Es wird nie auf die Festplatte geschrieben und verfällt, sobald der Container beendet wird.

E-Mails werden direkt durchgereicht

Posteingang, Anhänge und Entwürfe speichern wir nicht zwischen. In den Apps für iOS und Android verbindet sich dein Gerät direkt mit dem Mailserver. Im Browser läuft die Verbindung über unseren Server. In beiden Fällen öffnet jede Aktion eine neue IMAP/SMTP-Verbindung, erledigt genau diesen einen Vorgang und schließt sie wieder.

iTAN-Listen werden auf deinem Gerät gelesen

Deine Potsdamer PDF oder dein Foto wird lokal ausgewertet, auf dem Handy in der App, im Web im Browser. Hochgeladen wird nichts davon. Jede Einschreibung verbraucht einen Code, die übrigen kannst du in den Einstellungen löschen.

Gespeicherte Logins sind auf deinem Gerät verschlüsselt

Auf iOS liegen sie in der Keychain, auf Android im Keystore. Im Browser werden sie mit AES-GCM verschlüsselt, unter einem Schlüssel, der aus deinem Passwort abgeleitet wird, oder einem gerätegebundenen Schlüssel, den der Browser nicht herausgibt. Löschst du die Websitedaten, ist auch der Schlüssel weg, und du gibst deinen Login einfach neu ein.

Keine Tracker. Absturzberichte sind Opt-in und standardmäßig aus

Es gibt genau einen Diagnosekanal. Er bleibt aus, bis du ihn in den Einstellungen einschaltest, als Opt-in nach § 25 TDDDG ohne vorangekreuztes Kästchen. Ist er an, werden Bearer-Tokens, Moodle-Tokens, iTAN-Codes und absolute Dateipfade aus dem Bericht entfernt, bevor Daten dein Gerät verlassen.

  • Nicht im Build
  • Google Analytics
  • Mixpanel
  • Segment
  • Sentry
  • Fingerprinting

KI läuft erst nach deiner Zustimmung

KI-Funktionen bleiben aus, bis du zustimmst, und du kannst die Einwilligung jederzeit in den Einstellungen widerrufen. Verarbeitet werden sie von Google Gemini in den USA. Sie laufen über deinen eigenen API-Schlüssel direkt von deinem Gerät zu Google, ohne unsere Server. Auch die Zuordnung eines Community-PDFs zum richtigen Kurs läuft so, mit deinem Schlüssel von deinem Gerät aus. Ohne Zustimmung wird nichts übertragen.

Feedback trägt deinen Namen, Community-Beiträge nicht

Feedback aus der App enthält deine Hochschul-Benutzer-ID und deinen Namen, damit wir dir antworten können. Community-Beiträge tragen nur eine zufällige, auf deinem Gerät erzeugte ID und nichts, was auf dein Konto zurückführt.

Über deinen @Namen findet man dich, mit klaren Grenzen

Jedes Konto bei UNI-fied hat einen kurzen öffentlichen Namen. Du wählst ihn selbst, und andere sehen ihn neben allem, was du teilst oder schreibst. So kann dir jemand ein Dokument freigeben, ohne dass du deine E-Mail-Adresse herausgeben musst. Die Suche ist bewusst streng: Es gibt keine unscharfe Suche und keine Möglichkeit, die Nutzerliste durchzublättern. Eine unvollständige oder falsch geschriebene Eingabe liefert deshalb kein Ergebnis statt einer Liste möglicher Treffer. Wenn du nicht auffindbar sein möchtest, schaltest du das in den Einstellungen mit einem Schalter ab.

Eindeutig. Keine zwei Konten teilen sich einen Namen.

Man muss ihn fast vollständig eintippen. Die Nutzerliste lässt sich nicht durchblättern.

Über deine vollständige E-Mail-Adresse findet man dich in jedem Fall.

Schriften kommen von unserem eigenen Server

Früher hat der Web-Build seine Schriften bei jedem Besuch von fonts.googleapis.com geladen. Google konnte dadurch deine IP-Adresse sehen, bevor du irgendetwas angeklickt hattest. Heute liegen die Schriften auf unserem eigenen Server, und dafür geht keine Anfrage mehr an Google. Die Handy-Apps bringen die Schriften mit und rufen nichts ab.

Transparenz

Dieselben Unterlagen, die wir Hochschulen und Datenschutzbeauftragten geben, hier für alle lesbar.

What UNI-fied holds, where, and for how long.

The short version comes first, the formal privacy notice follows. Where a point has a limit, the limit is written out.

Your university password is never written down

Where it goes depends on the platform. In the iOS and Android apps, it is kept in the system keystore and sent only from your device to your university. It never reaches our servers. In the browser, it is sent to our server with each request and passed straight on to your university. Several Moodle features work with your university's site the way a browser does and need to present the password again, so for Moodle the server also keeps it in memory while your session is open. It is not kept beyond that.

iOS and Android apps: never reaches our servers.

  • Never written to a database.
  • Never written to a log.

Browser, Moodle: held in memory for the session, 24 hours at most. Cleared whenever the server process restarts.

On our server

What the backend holds while you use the app.

On your device

  • What is processed or saved locally.

Tracking and diagnostics

  • What is measured, and what is not.

AI features

Off until you agree, and where the data goes when they run.

What other people see

Your public name, your posts and your feedback.

Web fonts

A past request to Google, and how it was removed.

The Moodle token is kept in memory

For requests that run through our server, holding it spares us signing in to your university again every few minutes. It is never written to disk, and it is discarded when the container stops.

Mail is passed straight through

Your inbox, attachments and drafts are not cached on our side. In the iOS and Android apps, your device connects to the mail server directly. In the browser, the connection runs through our server. Either way, each action opens a new IMAP/SMTP connection, completes that one task, and closes it.

iTAN lists are read on your device

Your Potsdam PDF or photo is processed locally: in the app on a phone, in the browser on the web. It is never uploaded. Each enrolment uses one code, and you can clear the rest in Settings.

Saved logins are encrypted on your device

On iOS they go into the Keychain, on Android into the Keystore. In the browser, they are encrypted with AES-GCM, under a key derived from your password or a device-bound key the browser will not hand out. If you clear the site data, the key goes with it and you simply enter your login again.

No trackers. Crash reporting is opt-in and off by default

There is one diagnostic channel. It stays off until you turn it on in Settings, as an opt-in under TDDDG §25 with no pre-ticked box. When it is on, bearer tokens, Moodle tokens, iTAN codes and absolute file paths are removed from a report before anything leaves your device.

  • Not in the build
  • Google Analytics
  • Mixpanel
  • Segment
  • Sentry
  • Fingerprinting

AI runs only after you consent

AI features stay off until you agree, and you can withdraw your consent in Settings at any time. They are processed by Google Gemini in the USA. They run on your own API key, directly from your device to Google, without passing our servers. Filing a community PDF under the right course runs the same way, on your own key from your device. Without consent, nothing is sent.

Feedback carries your name. Community posts do not

Feedback sent from the app includes your university user ID and your name, so that we can reply. Community posts carry a random ID generated on your device, and nothing that links back to your account.

Your @name makes you findable, within limits

Every UNI-fied account has one short public name. You choose it, and other people see it next to anything you share or write. It lets someone share a document with you without you giving out your email address. Search is deliberately strict. There is no fuzzy matching and no way to browse the user list, so an inexact entry returns nothing instead of a list of possible matches. If you would rather not be findable, one switch in Settings turns it off.

  • Unique. No two accounts share a name.

It has to be typed almost in full. The user list cannot be browsed.

Your full email address finds you either way.

Fonts are served from our own server

The web build used to load its typefaces from fonts.googleapis.com on every visit, which exposed your IP address to Google before you had clicked anything. The fonts are now hosted on our own server, and no request goes to Google for them. The phone apps ship the fonts inside the app and fetch nothing.

Transparency

The same documents we give universities and their data protection officers, readable by everyone.